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Lakshmi

Wissenswertes über Lakshmi (Laxmi)

Lakshmi, die Glücksgöttin

4000 Jahre alte Lakshmi

Lakshmi taucht zum erstenmal in der Rig-Veda als Glücksgöttin um die 2000 vor Christus auf.
Hunderte von Jahren später scheint sie zu einem weiblichen Prinzip emaniert zu sein, das nicht nur Glück, sondern auch Unglück beinhaltet (Atharvar-Veda). Dann taucht sie ein paarmal als Wiedergeburt in Form von Königinnen auf, um dann in neuerer Zeit ( um die 500 vor Christus ) eine triumphale Wiedergeburt und Hochzeit mit Vishnu, dem indischen Gott der Liebe und Verantwortung zu feiern. Damit ist eine nette Entstehungsgeschichte verbunden, die ich hier nicht vorenthalten will.

Entstehungsmythos der Lakshmi

In der indischen Mythologie neueren Datums (Puranas) streiten sich Devas (Lichtwesen) ständig mit den Asuras (Dämonen). Einst kamen sie zusammen, um gemeinsam den Milchozean aufzurühren, weil es hieß, daß in ihm der Götterdrank "Amrit" verborgen sei, der unsterblich machen sollte. Als Quirl bedienten sie sich des Berges "Meru" und den Quirl selbst bewegten sie mit Hilfe des Schlangenkönigs, der drum herum gewickelt wurde und an beiden Enden von Asuras und Devas gezogen wurde. Als erste entsprang dem Milchozean ein allerübelstes Gift. Shiva selbst (neben Vishnu und Brahma der höchste Gott Indiens) mußte herbei eilen, um dieses Gift zu schlucken. Das blieb nicht spurlos an ihm haften. Seitdem hat er eine blaue Kehle. Als zweites entstieg dem Milchozean "Lakshmi" in perfekter Schönheit analog zum Auftauchen der Aphrodite bei den Griechen. Auch sie wollte versorgt sein und forderte sofort einen Gemahl, der ihrer Austrahlung und Schönheit würdig war. Niemand anders als Vishnu selbst mußte als Partner herhalten. Die Geschichte geht noch weiter. Als drittes finden die astralen Oponenten endlich den Unsterblichkeit-Nektar. Die Asuras werden von Vishnu selbst um den Nektar betrogen, die Devas trinken ihn und tragen einen großen Sieg gegenüber ihren Oponenten davon.
Deuten kann man die Geschichte so, daß es sich um die Suche im kollektiven Unterbewußtsein handelt, daß hier eine alte Göttin ihr Recht auf Erneuerung gefordert hat und in den neuen Götter-Pantheon eingereiht wird. Der Berg Meru und der Schlangenkönig als Seil deuten auf die Methodik der Unterbewußtseinsforschung hin. Das Gift, das dort gefunden wird, könnten die astralen Projektionen niederer Triebkräfte sein. Unsterblichkeit gibt es letzlich nur für Devas, nicht aber für Dämonen. Zumindest ist das eine Art, die Symbolkraft der Geschichte verstehen zu können.

Lakshmi und Vishnu

Seitdem ist Lakshmi neben Sarasvati und Parvati eine der drei first Ladies des indischen Götterpantheons. Sie gehören an die Seite von Vishnu, Brahma und Shiva.
Lakshmi ist nicht mehr von der Seite Vishnus weg zu denken. Sie begleitet ihn durch alle Inkarnationen. In seiner Erscheinungsform als Krishna wird sie zum Hirtenmädchen Radha, In Vishnus Manifestation als Rama erscheint Lakshmi als dessen Gemahlin Sita.
Sie ist die Göttin des Glücks und des Wohlstands, sowohl materiell als auch spirituell. Sie befindet sich in fast jedem indischen Haushalt und wird dort täglich um Segen gebeten. Der Monat Oktober mit seinen Festen ist speziell der Lakshmi gewidmet.
Lakshmi, als Ikone
Lakshmi, eine weitere Ikone



Das Erscheinungsbild der Lakshmi

Lakshmi wird als sehr schöne Frau mit goldener Haut abgebildet. Sie hat vier Arme, steht oder sitzt auf einer voll erblühten Lotos. In den beiden hinteren Händen hält sie je eine Lotos-Blüte, die für Schönheit und Reinheit stehen. Aus ihrer rechten Hand fallen Goldstücke, die linke Hand verspricht Schutz. Sie trägt immer ein rotes Kleid mit eingewebten Goldfäden. Rot symbolisiert Geschäftigkeit, die goldenen Linien darin Reichtum. Oftmals findet man weiße Elefanten bei ihr, die konstante Anstrengung und Reinheit verkörpern.





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