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Vajrapani

Frühes Kunstwerk, das Vajrapani zur Linken des Buddhas zeigt
Vajrapani, rechts neben Buddha
Wenn man sich für buddhistische Kunst interessiert, stößt man immer wieder auf einen Begleiter des Buddhas zu seiner linken Seite, den man an seinen Attribut, dem Donnerkeil, wiedererkennt. Aus diesem Grunde wurde diese Figur Vajrapani genannt, was übersetzt "Träger des Vajras" oder "Träger des Donnerkeils" bedeutet. Er startete seine Karriere als Yaksha (Yakshas sind Schutzgötter von Bäumen, Hainen, Gebäuden oder ganzen Städten) von Rajagriha in Maghada, das in der Nähe des Geburtsortes von Gautama Buddha liegt. Zahlreiche Stellen in den Schriften schildern ihn immer wieder als Yaksa-Chef oder auch als "König der Guhyaka" (Guhyakas sind gleich den Yakshas Schutzgottheiten. Sie behüten Schätze oder Gräber).

Vajrapani, Schreckensform
Vajrapani als Schützer des Dharmas

Als konvertierter Dämon findet er einen festen Platz als Schutzgottheit für die Anhänger des Buddhas im buddhistischen Pantheon. Damit macht er eine ähnliche Karriere wie zuvor Indra in Indien, der ebenfalls vorher als Yaksha existierend von den Ariern zum Chef des Indischen Himmelreichs gemacht wurde. Aufgrund dieser Parallele wird in der wissenschaftlichen Welt immer wieder darüber gestritten, ob Vajrapani und Indra identisch miteinander sind. Er wird auf jedenfall zum Schutzpatron aller tibetischen Buddhisten, ferner bekommt er die Stellung eines Regengottes dort und wird zu einem der acht wichtigsten Boddhisattvas des Tibets.

Der Bodhisattva und Regengott Vajrapani gilt auch als Hüter aller tantrischen Geheimlehren.

Er soll eine Inkarnation des Dhyani-Buddha Akshobhia sein. In seiner kämpferischen Schreckensform ähnelt Vajrapani einem Dharmapala (Dharmapalas sind die "Schützer des Dharmas". Hierbei handelt es sich meist um Dämonen und Geister des tibetischen Hochlands, die zum buddhistischen Glauben konvertiert wurden und vortan als buddhistische Schutzgeister gegen Übergriffe fremder Dämonen ihren Dienst verrichten). Vajrapani wird mit geöffnetem Ditten Auge abgebildet, trägt eine Krone aus fünf Blättern oder Schädeln und ein Tigerfell um die Lenden. In der rechten Hand hält er ein Vajra empor. Häufig formt er durch Abspreizen von Zeige- und kleinem Finger die Dämonen verscheuchende Bannungsgeste (Karanamudra). Öfters trägt er in dieser Hand auch eine Schlinge, mit der er Dämonen einfängt. Von Zeit zu Zeit steht er auf Schlangen oder trägt solche als Kette um den Hals. Sie bedeuten hier nicht böse Geister, sondern symbolisieren die Wässer, über die Vajrapani als Regengott gebietet. Vajrapani
Vajrapani in seiner Schreckensform
Vajrapani, auch Sattvavajra (Tibet: Channa Dorje) genannt, wird in seiner friedlichen Form (zweiarmig) oft zusammen mit dem Bodhisattva Avalokiteshvara an der Seite von Buddha Amitabha gezeigt. Er soll der letzte Buddha sein, der in dieser Welt erscheinen wird, er repräsentiert die konzentrierte Kraft aller Buddhas. Wenn der Meditationsfokus auf Vajrapani gesetzt wird, erfüllt er unseren Geist mit kraftvoller, glückseliger Energie, durch die wir alle unsere spirituellen Hindernisse überwinden können. Vajrapani in friedvoller Form
Sempa Dorje sitzend


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